Der virtuelle Ozean der Wissensvermittlung

Partizipiativer Zukunftsszenario Workshop zur Zukunft der Wissenschaftskommunikation mir VR und generativer KI

Forschungsschwerpunkt
Zukunftsforschung, Wissenschaftskommunikation

Kooperationspartner
Berlin Science Week 2024, Chris Spatschek (nawik gGmbH)

Verantwortlichkeiten
Konzept, Gestaltung und Durchführung

Zeitraum
November 2024 

Weitere Workshops:

Effekte Festival Karlsruhe 2025

KIT Science Week 2025

WissKon 2025

Wie sieht Wissenschafts-kommunikation in der Zukunft aus? Welchen Einfluss haben Virtuelle Realität und generative KI?  

Für die Berlin Science Week 2024 mit dem Motto „Common Ground“ haben Chris Spatschek und ich einen interaktiven Workshop konzipiert, der die Teilnehmenden mit Methoden der Zukunftsforschung einlädt über die Zukunft der Wissenschaftskommunikation zu diskutieren und eigene Szenarien zu konstruieren.

Der Workshop ist für alle offen. Hier zählen Spaß, Kreativität und der Austausch von Ideen. Zusammen entdecken Teilnehmende neue Wege, um Forscher*innen und die Gesellschaft näher zusammenzubringen. 

Szenariomethode als Grundlage 

Für den Workshop haben wir in fünf Kategorien jeweils vier mögliche Trends definiert, die sich bereits jetzt abzeichnen. Zum Beispiel inwiefern Partizpation der Gesellschaft in der Forschung, oder die Einführung von generativen individuellen KI-Avataren als Wissensbegleitung. Die Bewertung, ob es sich um positive oder negative Trends handelt, lag bei den gemischten Teilnehmdengruppen. Dies regte zu lebhaften Diskussionen an. Die Gruppen durften selbst entscheiden, ob sie mit den Karten utopische, realistisch wünschenswerte oder dystopische Zukunftsszenarien legen wollten. Anschließend schrieben sie eine Postkarte aus dieser Zukunft an ihr jetziges Ich. 

Mit KI und Google Cardboard in die eigene Zukunft eintauchen!

Doch bei dem eigenen Szenario wollten wir nicht stehenbleiben, sondern in die eigene Zukunft eintauchen! Mittels generativer KI entwickelten wir eine Pipeline, die Postkarten der Gruppen, mit Beschreibung und Skizze des Zukunftszenarios in eine 360° Darstellung verwandelt, die mit Google Cardboard oder frei am Handy erkundet und geteilt werden kann. 

Die Zukunft ist menschlich!

Obwohl sich die Szenarien in ihren Details unterschieden (z.B. im Einsatz von KI zu Aufdeckung von FakeNews, oder Orten, wo wir Wissenschaft begegnen – von Einkaufszentren bis Open Labs in Nachbarschaftszentren), so haben alle gemeinsam, dass der menschliche Kontakt und der Austausch in allen Szenarien gegenüber einer personalisierten und digitalen bzw. rein virtuellen Kommunikation bevorzugt wird.

Stellen wir uns vor: Bürger*innen können via Crowdvoting und Crowdfunding einzelne Forschungprojekte unterstützen oder anregen. In Nachbarschaftszentren oder gemeinwohlorientierten Einrichtungen, können Bürger*innen eigene Forschungsprojekte durchführen, Workshops mit Forschenden besuchen, oder in den Dialog treten.

Die Zukünfte statt die Zukunft!

Es gibt nicht die eine Zukunft. Doch oft werden wir über Social Media von einseitige, düstere Zukunftszenarien konfrontiert, die lähmen und zur Ohnmacht führen. Daher gilt es neue wünschenswerte Zukünfte zu generieren. Denn was wir uns nicht vorstellen können, kann auch nicht Wirklichkeit werden. Insbesonderen angesichts komplexer und düsterer Zukunftsaussichten, brauchen wir eine alternative Szenarien, auf die wir hinarbeiten wollen!

Kann ich euren Workshop buchen? 

Ja, das kannst du! Melde dich einfach und lass uns ins Gespräch kommen.